Eine tolle Art die USA zu "erfahren" ist eine Tour mit dem Wohnmobil. Ihr müsst allerdings mindestens 25 Jahre alt sein und im Besitz eines gültigen Führerscheins der Klasse B (PKW) und einer anerkannten Kreditkarte sein. Führerscheine auf Probe werden nicht anerkannt.
Im Alter zwischen 21 und 24 Jahren kann ein Wohnmobil gegen einen Aufpreis (ca. 25 US$ pro Tag / Preis je nach Vermieter) angemietet werden. Manchmal kann es sein, dass die Vermieter einen Nachweis der Kreditwürdigkeit, ein Beschäftigungsnachweis oder die Vorlage eines Reisepasses verlangen. Alle Fahrer müssen bei der Anmietung anwesend sein, auf dem Mietvertrag namentlich angeführt werden und sich durch ihre Unterschrift zur Einhaltung der im Vertrag angeführten Geschäftsbedingungen verpflichten.

Wer sein Haustier mitnehmen möchte, muß das vorher mit dem Vermieter abklären. Die meisten Wohnmobilvermieter erlauben keine Haustiere an Bord!


Die kostengünstigste Variante ein Moterhome zu mieten ist über ein gutes Reisebüro direkt hier in Deutschland. In den USA sind die Mietkosten wesentlich höher.
Es empfiehlt sich eine der beiden renomierten Vermieter zu wählen:

Sicher gibt es auch noch andere Wohnmobilvermieter, diese beiden sind neben "El Monte" aber die bekanntesten und von Deutschland aus buchbar.

Die Preise werden bei den großen Vermietern als Flex-Preise angegeben, d.h. dass die Wohnmobile zu verschiedenen Zeiten verschiedene Preise haben. Nähere Infos dazu bekommt ihr auf der jeweiligen Website des Vermieters.

Billig ist das Reisen mit dem Wohnmobil allerdings nicht mehr.

  • Die Fahrzeugmiete beträgt pro Woche um die 900.-$ bis 1200.-$, in den Urlaubssaisons noch wesentlich mehr.
  • Man darf nicht vergessen dass die großen Fahrzeuge viel schlucken ( bis zu 25l auf 100 km). Auch die Spritpreise sind in den letzten Jahren ganz schön gestiegen.  1995 haben wir für die Gallone noch 70 Cent gezahlt, heute sind zum Teil schon über 4 Dollar fällig.
  • Dazu kommen die Campingplatzgebühren (ca. 30$-80$ pro Nacht),
  • Gas zum Kochen und Heizen
  • Schmiermittel, die aus eigener Tasche bezahlt werden müssen. (Bekommt man nach Abgabe des Motorhomes zurückerstattet. Kassenzettel aufheben!)
  • Die gefahrenen Meilen müßen als Pakete erworben werden (die Abgabe erfolgt in 500 Meilen Paketen(ca. 130.-€). [d.h. wenn ich eine Tour mit 1850 Meilen plane benötige ich 4 Pakete]).  Free miles packages sind in entsprechenden Buchungskategorien verfügbar
  • Einwegmieten sind extrem teuer (ausser man hat Glück und kann ein Fahrzeug überstellen. Das passierte uns als wir ein aus Arizona stammendes Fahrzeug von New York wieder nach Hause brachten.)

In den Städten kann man das Fahren mit den großen Wohnmobilen vergessen. Man findet wenig Parkplätze wo diese Fahrzeuge drauf passen und in die Parkhäuser kommt man auch nicht rein. Da bietet es sich dann oft an einen kleinen Mietwagen zusätzlich zu nehmen. Wir haben das z.B. in Los Angeles gemacht und haben dann viel Spass in der City gehabt.
Das Campen ist grundsätzlich fast überall am Strassenrand verboten (Regeln der einzelnen Staaten beachten!), und nicht wirklich ratsam. Ein guter Campingplatz bietet nicht nut die Annehmlichkeit einer warmen Dusche oder Strom, sondern auch ein gewisses Mass an Sicherheit.

Mit dem Wohnmobil in Pennsylvania unterwegs: Ford F350 EconLine - 10 Zylinder - 30 ft lang - Platz für 6 Personen - Belegung 3 Personen.